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Aufgegebene Garnisonsstadt im Großraum Berlin und ….

… warum es keinen Frieden gibt auf der Welt. Wie die meisten militärischen Einrichtungen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR erfuhr auch diese Garnisonsstadt im Jahr 1945 einen direkten braun-roten Wachwechsel. Der Zweck blieb genau der gleiche, lediglich die ideologische Legitimation änderte sich. Man braucht kein überzeugter Humanist zu sein um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass keine Sache der Welt es je wert war oder mal werden kann, Menschenleben zu opfern. Derartiges hat mit menschlicher Zivilisation nichts zu tun - das ist subanimalisch! Dennoch sind für Ruhm, Ehre, religiöse Absolut-Wahrheiten, Allheil bringende Gesellschaftsmodelle, unbedingt benötigten Lebensraum oder andere meist mit "...ismus" endende unfehlbare Lebensprinzipien in der Menschheitsgeschichte schon unzählige Leben gelassen worden. Es stellt sich damals wie heute die Frage nach dem "warum". Warum können die Menschen nicht einfach feindlich miteinander auf diesem Planeten leben? Philosophen, Gesellschaftswissenschaftler und andere einschlägig Gelehrte versuchen sich seit Jahrhunderten in Erklärungen und das bei Leibe auch nicht ohne Erfolg. Doch ihre Erkenntnisse werden, wenn's drauf ankommt, nicht beherzigt. Denn es wird immer ein Grund gefunden, warum es in der gerade gegebenen Situation nun so ganz anders und mit bisherigen Verhältnissen nicht vergleichbar und deswegen legitim ist, Gewalt anzuwenden. Eine Erklärung, warum es einfach nicht friedlich abgehen kann zwischen den Menschen ist, dass es einfach keine objektive oder absolute Wahrheit gibt. Jeder Mensch hat seine eigene und damit subjektive Sicht auf die Dinge. Das fängt im Kleinen schon an. Ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie fahren in einer U-Bahn. Es ist nicht viel los – viele Plätze sind noch frei. Ihnen gegenüber sitzt eine Frau, die ihre zwei Kinder ohne jede Maßregelung auf den freien Sitzplätzen lauthals herumtollen lässt. Sie bemerken, wie dies auch schon andere Fahrgäste sichtlich stört. Sie denken bei sich: was ist das denn für eine Erziehung? Kann die Frau ihre Plagen denn nicht zur Ordnung rufen? Sie sind der Überzeugung, dass Sie absolut im Recht sind und richtig handeln, wenn Sie nun auf die Frau zugehen und sie an ihre Elternpflicht erinnern. Sie setzen ihr Vorhaben schließlich in die Tat um. Die so angesprochene Frau reagiert etwas erschreckt und sagt: "Ich komme gerade zurück von der Beerdigung meines Mannes, der völlig überraschend durch einen Autounfall ums Leben kam. Da ich meinen Mann und die Kinder ihren Vater soeben verloren haben, sind sie etwas durcheinander und ich auch. So habe ich das leider gar nicht bemerkt." Was bleibt jetzt noch von Ihrer Berechtigung, sich gegen die Frau beschwerend zu erheben? Ein Beispiel, das alltäglich vorkommen kann und das zeigt, wie schnell man eben nur scheinbar völlig im Recht ist. Wir werden alle sehr stark durch unser Umfeld, in dem wir aufwachsen, geprägt. Es entsteht während wir aufwachsen nach und nach eine Art Landkarte unseres Lebens, anhand der wir uns in den Entscheidungsprozessen über "gut" und "böse", "gerecht" und "ungerecht" und schlicht "richtig" oder "falsch" orientieren. Jeder Mensch hat aber damit eine andere Landkarte, die sich zum Teil auch völlig von unserer unterscheiden kann. Und da fängt möglicherweise der Konflikt zwischen den Menschen schon an. Viele ziehen mit ihrer Landkarte los und glauben, dass das die einzige richtige ist. Blöd nur, dass das die anderen eben auch so tun. Man wird eben nicht mit einem Stadtplan von München sein Ziel in Köln finden. Viel gewonnen wäre schon, wenn wir die Landkarte des anderen anerkennen würden und offen sind für die Wege, die diese weist. Das wäre mal wirklich wegweisend.


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