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Verlassenes Sanatorium im Vogtland

Unser heutiges Fotomotiv liegt in einer landschaftlich reizvollen Region, die sich fließend über zwei Freistaaten erstreckt – der unter dem weiß-blauen und der, unter dessen Himmel die schönen Mädchen auf den Bäumen wachsen. In diesem sächsisch-bayerischen Grenzgebiet geht es sehr beschaulich zu. Einige Gegenden hier sind so entlegen, dass man sich fragen muss, ob sich hier überhaupt Fuchs und Hase finden, um sich ‚Gute Nacht’ zu sagen. Würde das Vogtland in den USA liegen, hätte man problemlos Aria 51 auch hier errichten können.

Und in der Tat, je näher wir unserem Zielort kommen, desto einsamer wird es. Die Straße hat inzwischen auch keine Markierung mehr und die Reifen rumpeln dumpf über jahrzehntelang blank gefahrenes Kopfsteinpflaster. Es geht immer steiler bergauf. Nach ein paar engen Kurven, in denen wir froh waren, dass hier noch kein Schnee liegt (was hier deutlich häufiger der Fall ist als anderswo), tut sich vor uns plötzlich und völlig unvermittelt ein riesiger Gebäudekomplex auf, der so gar nicht in das Landschaftsbild passen will – als hätte man in die hübsch drapierte Landschaft einer großen Modelleisenbahn versehentlich ein paar Hochhäuser fallen lassen. Diese Seltsamkeit schürt nun natürlich nur noch mehr unser Interesse.

Der surreale Eindruck wird noch verstärkt durch die schleiernen Bodennebel, die in den umliegenden Tälern liegen, während der von der Sonne eingefasste Kollos strahlend daraus hervorragt und damit noch mehr so wirkt, als wäre sein Schicksal völlig erhaben vom dem, was ihn umgibt.

Wir (das heißt heute meine Frau und eine liebe Freundin, die ebenfalls Fotografin ist) durchschreiten das eher kleine Eingangsportal, an das sich ein riesiger Saal anschließt mit einer Fensterfront, die einen wunderschönen Blick freigibt in die schönen Anhöhen und Täler, die das Vogtland so charakteristisch durchziehen. Wer in diesem Sanatorium war und dessen Gesundheitszustand dem nicht allzu sehr im Wege stand, der konnte die herrliche Lage dieser Heilstätte wirklich genießen. Heute, hier und im Moment tun wir’s. Wir steifen weiter durch die endlos scheinenden Gänge und Flure und nehmen die besondere Atmosphäre dieses in absolute Stille getauchten Orts intensiv in uns auf.

Dann verlassen wir diesen merkwürdigen Ort in Freude über das wieder eindrückliche Erlebnis und die Fotos, die machen konnten.

Wieder mal ein Sonntag, genau nach unserem Geschmack.


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