Essays

Sind wir nicht alle ein bisschen Corona? 

Der Covid-19 oder wegen seiner optischen Ähnlichkeit mit der von der Nähe betrachteten Sonne auch „Corona“ genannte Virus verbreitet sich nicht nur durch Händeschütteln und Anniesen, sondern empfunden fast noch mehr durch die Panik, die um ihn inzwischen entstanden ist. Danach macht uns der Virus selbst wohl nicht so krank, wie die Angst vor ihm.  Ein erster Weg zur Heilung ist die Beschäftigung mit der Frage, was an sich eine Krankheit ist? Zunächst ist eine Krankheit eine objektive Tatsache. Sie gehört zu dem wirklichsten, das einem Menschen geschehen kann. Wenn wir krank sind, besinnen wir uns auf das Wesentliche,

Unser verNETZtes Leben

Inzwischen fast drei Stunden täglich klicken, wischen, senden, empfangen, scrollen, liken, kommentieren, searchenund surfen wir im Netz, das die großen digitalen Taranteln immer enger um unser Lebenspinnen. Tatsächlich sind wir längst 24/7„drin“ und hängen an der on-Leine, denn unser Smartphone schläft nie.  Das Netz - es ist längst zu einem weiteren der Elemente geworden - Feuer, Wasser, Erde, Luft und Netz. Wir leben immer weniger mit, sondern in ihm und das mit einer kollektiven Selbstverständlichkeit, als wäre es nie vorher anders gewesen. Doch es liegt gerade mal 13 Jahre zurück, als Steve Jobs das erste iPhone

Die Menschmaschine

Sind wir noch am Drücker und wenn ja, wie lange noch? Sind wir Menschen im Kern nur neuronal gesteuerte Maschinen in Gestalt eines großen komplexen Zellklumpens und lassen sich insofern Maschinen konstruieren, die wie wir Menschen sind? Es scheint ganz so, als dass das (Zusammen-)Leben von uns Menschen gerade infiltriert und damit nicht weniger als revolutioniert wird mit einer Hochtechnologie, die man gemeinhin als "Künstliche Intelligenz" bezeichnet. Es handelt sich um autonome, selbstständig lernende Maschinen. Sie entwickeln eine unkontrollierte und zunehmend auch unkontrollierbare Eigendynamik. Diese selbstlernenden Systeme

Geld mit dem der anderen verdienen

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum diejenigen, die mit Geld Geld verdienen in aller Regel viel mehr Geld haben, als die, die einer Tätigkeit nachgehen, die originär erst mal nichts mit Geld zu tun hat? Warum verdient ein niedergelassener Arzt rund 8.000 Euro im Monat und ein Bankangestellter im Wertpapier-, Derivate- und Devisenhandel Monat für Monat rund 40.000 Euro? Das Fünffache! Ist die Arbeit des Finanzjongleurs also fünf Mal besser oder wertvoller als die des Arztes? Wohl kaum. Auch an der Qualifikation kann es nicht liegen. Für ein Medizinstudium benötigt man heute einen Hochschulabschluss mit fast 1,0 während für

Sind Verschwörungstheoretiker nur eine Verschwörung? 

Jeder, der sich öffentlich zu kritisch äußert, der sich traut, die von den Massenmedien als Faktum dargestellte Berichterstattung zu hinterfragt, der sich beispielsweise mit "9/11" und seinen Folgen kritisch auseinandersetzt oder der sich mit dem Ursprung des "Islamischen Staats (IS)" beschäftigt, läuft schnell Gefahr, als Verschwörungstheoretiker abgestempelt zu werden. Heftet einem erst mal das Stigma des Verschwörungstheoretikers an, steht man am Pranger der Lächerlichkeit und vor allem der völligen Unglaubwürdigkeit. Man gilt fortan als weltfremder Spinner, dessen Äußerungen bestenfalls noch amüsierenden Unterhaltungswert